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Was darf die eigene Immobilie kosten?

Was die eigene Immobilie kosten darf, richtet sich insbesondere nach Ihrem Einkommen sowie den regelmässigen Ausgaben.

Was darf die eigene Immobilie kosten?

Während die meisten Baufinanzierungen problemlos verlaufen, gibt es durchaus auch Fälle, in denen die Immobilieneigentümer feststellen, dass sie sich mit der Darlehensrate übernommen haben. Dies liegt oftmals daran, dass man sich die eigene Immobilie eigentlich gar nicht leisten konnte, weil der Kaufpreis nicht zu den Einkommensverhältnissen passte. Daher ist es vor dem Kauf oder Bau eines Objektes wichtig, sich die Frage zu stellen, was die eigene Immobilie eigentlich kosten darf.

Einnahmen- und Ausgabenrechnung als Grundlage

Um festzustellen, was die eigene Immobilie kosten darf, also wie hoch der Kaufpreis überhaupt sein dürfte, ist es wichtig, eine Einnahmen- und Ausgabenrechnung zu erstellen. Darin listen Sie einfach einerseits Ihr monatliches Einkommen nebst sonstigen Einnahmen auf und stellen diese auf der anderen Seite den regelmässigen Ausgaben, wie zum Beispiel Miete, Lebensunterhalt oder Versicherungsbeiträge, gegenüber. Der sich daraus ergebende Saldo ist das absolute Maximum, was die Höhe der späteren Kreditrate angeht. Empfehlenswert ist es, noch einen gewissen Puffer für unvorhergesehene Ausgaben von mindestens 20-25 Prozent zu belassen.

Tragbare Kreditrate ermitteln

Die tragbare Kreditrate ergibt sich aus dem ermittelten frei verfügbaren Einkommen, von dem Sie einen Abschlag nehmen sollten. Anschliessend können Sie Kreditangebote vergleichen und dabei auf Grundlage der maximal möglichen Darlehensrate hochrechnen, welche Darlehenssumme Sie sich leisten können. Beachten Sie allerdings bitte, dass diese maximale Kreditsumme nicht automatisch der Kaufpreis für Ihr neues Eigenheim sein kann. Denn natürlich fallen beim Erwerb noch die sogenannten Nebenkosten an. Diese setzen sich insbesondere aus den folgenden Faktoren zusammen:

  • Notariatskosten
  • Handänderungssteuer (in einigen Kantonen)
  • Grundbuchkosten
  • Maklercourtage

An die Anschlussfinanzierung denken

Wenn es um die Kosten für die eigene Immobilie geht, ist es ebenfalls wichtig, in die Zukunft zu blicken. Die Zinsen werden zwar oft für 5, 10 oder 15 Jahre festgeschrieben, aber danach besten ein Zinsänderungsrisiko. Im schlimmsten Fall ist der dann zu zahlende Kreditzins deutlich höher als der bisherige Zins, sodass Sie die Rate vielleicht nicht mehr tragen können. Daher ist es sinnvoll, die aktuelle Rate nicht zu knapp zu kalkulieren und einen Puffer für spätere höhere Zinskosten einzukalkulieren.

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